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Ausrüstung

Auch wenn das Streben nach neuster Technik häufig verführerisch ist, so sollte es nicht darüber hinweg täuschen, dass der Anteil der Technik oft nur zu einem geringen Teil zum Gelingen von guten Fotos beiträgt.
Einem Drei-Sterne-Koch unterstellt man letztendlich auch nicht, dass ihm nur ein gutes Essen gelungen ist, weil er besonders hochwertige Töpfe im Einsatz hatte. Zugegebener weise hinkt der Vergleich schon ein wenig, da man in der anspruchsvollen Naturfotografie (insbesondere bei der Tierfotografie) um ein bestimmtes Maß an Technik nicht herum kommt. Insbesondere bei den größeren Teleobjektiven zeigt sich schnell, wenn zu stark gespart wird.

Wirkung der Teleobjektive in der Naturfotografie

Die Wirkung von langen Teleobjektiven, die ich selber auch einsetzte, wird von Außenstehenden häufig völlig überschätzt. Um mal ein Beispiel zu nennen, benötig man für eine formatfüllende Aufnahme eines kleinen Singvogels mit einem 600mm Objektiv in etwa einen Abstand von 5-6m. Die meisten wildlebenden Vögel haben eine viel größere Fluchtdistanz und so geht vieles nicht ohne den Einsatz einer Tarnung. Als Tarnung dienen Ansitzhütten oder Tarnzelte, aber auch das Auto kann einem eine gute Tarnung bieten.

Welche Marke ist die Beste?

Slideshow

Viele Leute beschäftigen sich im Zusammenhang mit der Technik, gerne mit den unterschiedlichen Herstellermarken. In Foren wird häufig erbittert um das Für und Wider der eigenen Marke gestritten. Da ich im Laufe der Jahrzehnte schon mit vielen Kameramarken zu tun hatte, bin ich schon seit längerem zu der Erkenntnis gekommen, dass die verwendete Marke eine untergeordnete Rolle spielt. Entscheidend ist allerdings, dass man vom Hersteller das Equipment bekommt, welches man für seine Anforderungen benötigt.
Bei meiner Aufzählung beschränke ich mich deshalb auf die wesentlichen Eckdaten. Zur Technik finden Sie aber auch bei jedem Bild in der Galerie genauere Angaben.

  •   DSLRs (KB)
  •   Brennweiten von 14-600mm
  •   verschiedene Konverter
  •   verschiedene Makroobjektive
  •   Makro Einstellschlitten
  •   Winkelsucher
  •   verschiedene Dreibein Stative (Carbon)
  •   Einbeinstativ (Carbon)
  •   Zwei-Wege-Neiger
  •   Kugelkopf
  •   unterschiedliche Rucksäcke und Taschen
  •   verschiedene Tarnzelte und Tarnschals
  •   Utensilien wie Aufheller, Filter, etc.

Blitzen in der Naturfotografie

Ein Blitzgerät fehlt in der Aufzählung, da ich kein Blitzlicht in der Naturfotografie verwenden möchte.
Mir gefällt das Arbeiten mit dem künstlichen Licht nicht so sehr und ich verwende, insbesondere für die Makrofotografie, bei Bedarf stattdessen lieber verschiedene Aufheller.

Ohne Stativ geht es oft nicht

Mein wichtigstes Zubehör sind die Stative. Viele der gezeigten Aufnahmen entstanden zu Zeiten wo wenig Licht vorhanden war, also in der Regel am frühen Morgen oder am späten Abend unter Hilfenahme eines meiner Stative. Das Stativ hat für mich aber nicht nur den Sinn eine verwacklungsfrei Aufnahme zu erstellen, oder die Arme bei den schweren Teleobjektiven zu entlasten, sondern helfen mir auch dabei den Bildaufbau viel bewusster zu gestalten.