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Stand: Oktober 2018Blog

18.Oktober 2018 Herbstzeit ist Kranichzeit

Kranich im Diepholzer Moor Ab Oktober sind bei uns in der Gegend die Kraniche zu Gast. Rund um die Diepholzer Moorniederung machen jedes Jahr im Herbst tausende Kraniche eine Zwischenstation, bevor sie ab November endgültig in den Süden weiterziehen. In der Regel überwintern die meisten Kraniche vom westeuropäischen Zugweg dann anschließend in Südfrankreich und im nördlichen Spanien. Nur wenige Kraniche machen sich weiter auf nach Nordafrika. Für mich also eine gute Gelegenheit die Kraniche bei der Zwischenladung zu fotografieren.

24.September 2018 Blutmond

Totale Mondfinsternis Diese Bild ist sozusagen ein Nachzügler, denn es entstand schon im Juli bei der totalen Mondfinsternis. Eigentlich zieht es mich nur bei Polarlichtern zum Fotografieren in der Nacht hinaus. Die totale Mondfinsternis im Juli wollte ich mir allerdings auch nicht entgehen lassen, denn so einen schönen roten Blutmond sieht man auch nicht so oft. Es ist mehr ein technisches fotografieren, als ein kreatives Gestalten. Zum Zeitpunkt der Mondfinsternis war der Mond ziemlich weit entfernt von der Erde und so ergab sich für mich auch keine sinnvolle Möglichkeit den Mond in die Landschaft einzubinden.

16.September 2018 Herbstbeginn im Moor

Sonnenaufgang im Goldenstedter Moor Auch wenn es immer noch erstaunlich viele warme Tage im September gibt, so merkt man doch am frühen Morgen an den Temperaturen, dass der Herbst nicht mehr lange auf sich warten lässt. Aus Zeitgründen habe ich die letzten Wochen nicht fotografieren können, aber jetzt ergab sich endlich mal wieder eine Gelegenheit mit der Kamera ins Moor zu gehen.

19.August 2018 Zweiter Teil von Island im Hochsommer

Papageitaucher, Island im Juli Wer Island im Hochsommer besucht, der sollte sich auf vielen Touristen an den Hotspots einstellen. Für mich ein Grund diese Hotspots zu meiden, denn die meisten dieser Locations habe ich über die Jahre ohnehin schon öfters gesehen. Den Bruarfoss wollte ich aber auf jeden Fall noch einmal aufsuchen, denn für mich zählt dieser Wasserfall, mit seinem hellblauen Strudeln, zu den schönsten Wasserfällen die Island zu bieten hat. Leider haben sich vor kurzem dort einige wenige Touristen daneben benommen, so dass der Landbesitzer den Zugang zum Wasserfall mittlerweile vollkommen gesperrt hat. Die Massen an Touristen verändern das Land in vielen Punkten zum Nachteil aber man kann immer noch viele Orte auf Island aufsuchen, wo man noch das Gefühl von unberührter Natur bekommt. Diese Orte sind Abseits der Hotpots und besonders häufig in den West- bzw. Ostfjorden zu finden.

08.August 2018 Island im Hochsommer (Teil 1)

Island im Juli Während in Deutschland die Temperaturen von einem Rekordhoch zum nächsten sprangen, war der Juli auf Island so regenreich und kalt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dank eines gemieteten Campers war die Flexibilität allerdings so groß, dass die Route dem Wetterverlauf weitestgehend angepasst werden konnte. Meine siebte Reise nach Island fiel diesmal also mitten in die Hochsaison und so konnte ich das erste Mal die Blüte der zahlreichen Lupinen auf Island erleben und auch die Papageitaucher sind im Juli bei der Fütterung zu beobachten. Papageitaucher konnte ich schon häufiger fotografieren aber das Motiv mit einem Schnabel voller Sandaale konnte ich das erste Mal ablichten. Leider sind auch die Bestände bei den Papageitauchern stark rückläufig im Vergleich zu den letzten Jahren.

05.Juli 2018 Es ist Makrozeit...

Prachtlibelle Ich habe, nach etwas längerer Zeit, einmal wieder die Gelegenheit zur Makrofotografie genutzt. Meistens nutze ich dafür die frühen Morgenstunden und mache mir zu Nutzen, dass Insekten auf Grund der niedrigen Temperaturen praktisch unbeweglich sind und so leicht fotografieren lassen. Für die Kältestarre sind Temperaturen bis ca. 10 Grad Celsius erforderlich aber bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen liegen die niedrigsten Temperaturen morgens deutlich über 10°. Also habe ich die Insekten diesmal abends bei recht hohen Temperaturen fotografiert. Das Annähern der Insekten ist im Vergleich zur Fotografie bei der Ausnutzung der Kältestarre natürlich deutlich aufwendiger aber andererseits bekommt man dann auch ganz andere Szenen zu fotografieren.

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