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Stand: März 2017Blog

08.September 2012 Rügens Kreidefelsen

Kreidefelsen auf Rügen Für ein paar Tage war ich auf der Insel Rügen und natürlich war auch meine Kamera mit dabei. Beim Fotografieren am Kreidefelsen nutze ich nur die erste Stunde während bzw. nach dem Sonnenaufgang, denn steigt die Sonne erst einmal zu hoch, bekommt man die feinen Strukturen des Felsens nicht mehr mit der Kamera erfasst, weil das Licht dann einfach viel zu hat ist für die helle Gesteinsstruktur. Mit dem Wetter hatte ich Glück, so dass ich jeden Morgen schönes Licht am Kreidefelsen hatte. Für einige Fotos musste ich ein paar Kilometer laufen, so dass hin und wieder ein frühes Aufstehen angesagt war, aber auch dieses Jahr hat es sehr viel Spaß gemacht und es bestätigte sich mal wieder, dass Rügen aus der Sicht der Naturfotografen nie langweilig wird.

14.August 2012 Früh morgens im Moor

Goldenstedter Moor Ein Sonnenaufgang im Moor ist immer wieder schön anzusehen, auch wenn mir der Ort, in diesem Fall das Goldenstedter Moor, bestens vertraut ist. Jeder Sonnenaufgang präsentiert sich anders. Wenn man Glück hat, dann bringt der frühe Morgen auch etwas Nebel mit sich und dann hat man die Chance für schöne Gegenlichtaufnahmen. In diesem Fall war dies aber nicht der Fall und so eignet sich eigentlich das Licht nur, solange die Sonne noch nicht aufgegangen ist. Andernfalls wird das Licht im Sommer sehr schnell so hart, dass sich das Fotografieren Richtung Sonne nicht mehr lohnt. Nachdem die Morgendämmerung vorbei war, nutze ich das Licht noch um einige Libellen zu fotografieren.

6.August 2012 Die bunte Spinne

Sonnentau Zu Spinnen habe ich ein eher ambivalentes Verhältnis. Einerseits haben diese Tiere immer etwas unheimlich scheußliches an sich, aber auf der anderen Seite sind Spinnen auch eine sehr interessante und spannenden Erscheinung der Natur. Die Wespenspinne hat für mich dagegen auch etwas durchaus Schönes in ihrer Erscheinung. Da die männliche Wespenspinne nur über eine Körperlänge von 6 mm misst, lässt sich das Weibchen mit 25 mm Körperlänge doch deutlich leichter fotografieren. Wespenspinnen sind in unseren Breiten recht häufig vertreten und wer die Augen offen hält, wird sicherlich auch einmal diese Spinne in einer Feuchtwiese antreffen können.

31.Juli 2012 Die Fleischfresser

Sonnentau Auch wenn ich eher selten Pflanzen fotografiere, so fasziniert mich der Sonnentau ganz besonders. Vielleicht liegt es an der besonderen Schwierigkeit diese winzige, nur ein paar Zentimeter große, Pflanze fotografisch abzubilden. Hier kann man mit keinem Stativ arbeiten, wenn man denn die Pflanze auf Augenhöhe fotografieren möchte, da die Arbeitshöhe in jedem Fall zu hoch sein wird. Außerdem sollte man extrem vorsichtig sein, damit man keinesfalls eine der umstehenden Pflanzen beschädigt. Ich arbeite deshalb mit drei Makroobjektiven mit unterschiedlicher Brennweite und bin so recht flexibel. Neben der fotografischen Herausforderung ist es aber auch der Zauber, den die Pflanze insbesondere im Gegenlicht verbreitet. Man kann diese strenge geschützte Pflanze bei uns in einigen Moorgebieten finden. Dort wächst der Sonnentau auf nährstoffarmen, sauren Boden und ernährt sich von Insekten, die im klebrigen Tau hängen bleiben.

24.Juli 2012 Bildveröffentlichung in "Der Falke"

Der Falke In der Juli Ausgabe der Zeitschrift -Der Falke- wurde eins meiner Bilder veröffentlich. Die Zeitschrift "Der Falke" ist ein monatliches Journal für Vogelbeobachter. In der Zeitschrift werden regelmäßig interessante Beobachtungsgebiete vorgestellt und neues zur Biologie und ökologie der Vögel berichtet. Außerdem gibt es regelmäßig Informationen über den nationalen und internationalen Vogelschutz und auch Hilfe zur Bestimmungsfragen. Bei der Bildveröffentlichung handelt es sich um eine Aufnahme von einem Austernfischer, den ich vor einiger Zeit auf Helgoland aufgenommen habe. Genau genommen entstand die Aufnahme auf der vorgelagerten Insel, die als Düne bezeichnet wird. Zu der Aufnahme: hier klicken.

12.Juli 2012 Blindschleiche, die "falsche" Schlange?

Blindschleiche Blindschleichen sind hier bei uns in Deutschland zwar recht gut verbreitet, dennoch kann ich persönlich Begegnungen mit diesem Reptil an einer Hand abzählen. Das liegt vermutlich auch daran, dass ich nie nach Blindschleichen direkt gesucht habe, sondern Begegnungen immer nur rein zufällig waren und so konnte ich es mir natürlich nicht nehmen ein paar Aufnahmen zu machen. Die Blindschleiche wird häufig durch ihre fehlenden Beine fälschlicherweise zu den Schlangen gezählt, tatsächlich ist sie aber eine Echsenart, auch wenn der lateinische Name (Anguis fragilis) dies nicht vermuten lässt. Ebenso ist die Blindschleiche keinesfalls blind, wie man aus dem Namen schließen könnte. Aus Sicht des Fotografen ist die Blindschleiche gar nicht einfach zu fotografieren. Das liegt weniger daran, dass dieses Reptil besonders scheu ist, sondern mehr daran, dass man sehr tief auf den Boden muss, wenn man die Blindschleiche auf Augenhöhe fotografieren möchte. Mit einem Stativ ist ein so niedriger Aufnahmestandpunkt nicht zu realisieren, in diesem Fall diente mir ein ganz flacher Bohnensack als Auflage für die Kamera.

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